In diesen Wochen vor dem Wahlkampf kommt soviel Verwirrung, Lüge, Bosheit und auch einfach Unvernunft in unserem Land ans Licht, dass mir manchmal der Gedanke kommt: das ist so Übel, da ändert sich nichts – lass doch einfach laufen. (Wir wissen, wer diesen „feurigen Pfeil“ auf unser Herz und Hirn abschießt; Eph 6,16). Deshalb brauchen wir immer wieder Seine Perspektive und Seine Kraft, um mit Glauben weiter zu beten.
2 Kor 4,16-18:
„Darum werden wir nicht entmutigt; sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. Denn unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, bewirkt uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“
Eph 3,14-16:
„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen“
Eph 6,10:
„Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.“
1 Kor 16,13:
„Wachet, steht fest im Glauben, seid mannhaft und seid stark!“
Jesus hat uns das Geheimnis genannt, das IHM Kraft gegeben hat, ans Kreuz zu gehen. Seine Motivation, den Willen Gottes zu tun, gibt auch uns die Kraft, jeden Tag neu im Willen des Vaters für die Menschen in unserem Land und eine gute Regierung zu beten.
Liebe Geschwister, wir befinden uns am Ende eines sehr turbulenten Jahres – nicht nur in Deutschland.
Dabei gehe ich davon aus, dass ihr zu den Menschen gehört, die die Weltereignisse aus der Sicht Gottes erfassen möchten, Antworten und Lösungen bei IHM suchen und auch, als Beter, Teil der Lösung sein wollen!
Solch ein Mensch/Mann war zu seiner Zeit auch Daniel!
Obwohl er vor ca. 2500 Jahren gelebt hat, kann das, was wir von ihm aus der Bibel erfahren, für uns eine große Hilfe zum Beten für unserer gegenwärtige Situation sein.
„HERR, lass dir's gefallen, mich zu retten; HERR, eile mir zu Hilfe!... Du bist meine Hilfe und mein Erretter; mein Gott, verziehe nicht!... Es sollen fröhlich sein und sich freuen an dir alle, die dich suchen; die dein Heil lieben, sollen immerdar sagen: Der HERR ist groß!“ (Ps 40:14.18.17)
„Eile, o Gott, mich zu erretten, HERR, mir zu helfen!... Ich bin elend und arm; o Gott, eile zu mir! Meine Hilfe und mein Retter bist du; o HERR, säume nicht!... Es müssen fröhlich sein und sich freuen an dir alle, die dich suchen; und die dein Heil lieben, müssen immerdar sagen: Gott ist groß!“ (Ps 70,2-6)
In Psalm 40 und Psalm 70 ruft David Gott um Hilfe an; er betet und benutzt in beiden Psalmen fast dieselben Worte. David hat seine Gebete wiederholt, weil sich Situationen wiederholt haben, in denen er Gottes Hilfe brauchte. - Wir erleben in dieser Welt und unserer Zeit, dass persönlicher Druck und Schwierigkeiten, aber auch Ablehnung und Änderung der Wahrheit des Wortes Gottes zunehmen und sich wiederholen.
David hat über Jahre gekämpft, Druck standgehalten und sich wieder und wieder an Gott gewandt und gebetet – auch wenn er manchmal Fehler in seinem Leben gemacht hat. Wie ist Gottes Urteil über David?
„Ich habe David gefunden, … einen Mann nach meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird“ (Apg 13,22b)
Lasst uns deshalb nicht müde werden und für die Situation der Gemeinde und der Regierung in unserem Land zu Gott um Hilfe rufen.
Jesus hat Seine Gemeinde in unserer Welt dazu bestimmt, als Licht in der zunehmenden Finsternis zu leuchten - dieses wahre Licht, das ER selbst ist.
1 Joh 1,5:
„Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.“
Dieses mächtige göttliche Licht wurde zuerst im „Menschensohn“ Jesus sichtbar, als ER auf der Erde war.
Joh 9,5:
„Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“
In der Person Jesus konnten die Menschen erkennen, wie ein Leben aussehen soll, das Gott gefällt.
Diese Gnade des „physischen Anschauungsunterrichts“ hat mit der Himmelfahrt Jesu nicht aufgehört. Gott möchte auch heute, dass die Menschen, die IHN noch nicht „gesehen“ haben und kennen, weiterhin Seine Realität mit eigenen Augen beobachten können – und zwar an uns, Seiner Gemeinde, an dir und mir.
Joh 8,12:
„Wiederum nun redete Jesus zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
Mt 5,14:
„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen bleiben. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
Mit dieser Septemberausgabe von „Wachen und Beten“ beenden wir unsere „Sommerpause“.
Wir haben uns vor ein paar Tagen zum ersten Mal nach der Pause mit einigen Geschwistern getroffen, und in unserer Unterhaltung kam die Frage auf:
„Wie seht ihr die Entwicklung in unserem Land“.
Die erste, spontane Antwort aus der Gruppe lautete:
„Es geht mit unserem Land steil bergab.“
Diese Antwort hat mich betroffen gemacht und ist mir nach unserem Austausch sehr nachgegangen. Deshalb wollen wir hier einige Dinge weitergeben, die in der Stille vor dem HERRN als Reaktion auf diese Bemerkung hochkamen.
Mt 24,1-3:
„Und Jesus ging hinaus und vom Tempel hinweg. Und seine Jünger traten herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen. Jesus aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen wird! Als er aber auf dem Ölberge saß, traten die Jünger zu ihm beiseite und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?“
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