„HERR, lass dir's gefallen, mich zu retten; HERR, eile mir zu Hilfe!... Du bist meine Hilfe und mein Erretter; mein Gott, verziehe nicht!... Es sollen fröhlich sein und sich freuen an dir alle, die dich suchen; die dein Heil lieben, sollen immerdar sagen: Der HERR ist groß!“ (Ps 40:14.18.17)
„Eile, o Gott, mich zu erretten, HERR, mir zu helfen!... Ich bin elend und arm; o Gott, eile zu mir! Meine Hilfe und mein Retter bist du; o HERR, säume nicht!... Es müssen fröhlich sein und sich freuen an dir alle, die dich suchen; und die dein Heil lieben, müssen immerdar sagen: Gott ist groß!“ (Ps 70,2-6)
In Psalm 40 und Psalm 70 ruft David Gott um Hilfe an; er betet und benutzt in beiden Psalmen fast dieselben Worte. David hat seine Gebete wiederholt, weil sich Situationen wiederholt haben, in denen er Gottes Hilfe brauchte. - Wir erleben in dieser Welt und unserer Zeit, dass persönlicher Druck und Schwierigkeiten, aber auch Ablehnung und Änderung der Wahrheit des Wortes Gottes zunehmen und sich wiederholen.
David hat über Jahre gekämpft, Druck standgehalten und sich wieder und wieder an Gott gewandt und gebetet – auch wenn er manchmal Fehler in seinem Leben gemacht hat. Wie ist Gottes Urteil über David?
„Ich habe David gefunden, … einen Mann nach meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird“ (Apg 13,22b)
Lasst uns deshalb nicht müde werden und für die Situation der Gemeinde und der Regierung in unserem Land zu Gott um Hilfe rufen.
Am 31. Oktober war Reformationstag. Dazu findet sich in der „Evangelischen Zeitung“ (Hrsg.: Evangelischer Presseverband für Westfalen und Lippe e.V., und Evangelischer Presseverband Norddeutschland GmbH, Kiel) folgender Artikel.
„Am rechten Rand der Kirche
Am Reformationstag beschäftigen sich viele Gemeinden mit der Demokratie. Thema sind auch Christinnen und Christen, die rechtsextremen Positionen nahestehen.
Martin Luther steht für die Reformation der Kirche. Wo sind heute Verbesserungen nötig?
Mit dem Erstarken der AfD beobachtet der Weltanschauungsbeauftragte der evangelischen Kirche, Martin Fritz, zunehmend auch rechtspopulistische Tendenzen. 'Da gibt es viele besorgniserregende inhaltliche Überschneidungen', betont Fritz…
Es seien Gestalten wie der ehemalige ZDF-Moderator und bekennende evangelikale Christ Peter Hahne, die die Unzufriedenheit von konservativen Kirchenmitgliedern aufgreifen und aufheizen, erläutert der Weltanschauungsbeauftragte. 'Es geht dabei um vermeintliche göttliche Ordnungen, zum Beispiel die Zweiheit der Geschlechter…'
Doch Hahne sei nur ein Beispiel, insgesamt sei die konservative religiöse Szene vielschichtig. Nicht jeder Evangelikale oder Pietist habe rechtsextreme Positionen, stellt Fritz klar. Für die Kirche bedeutet dieser Befund allerdings eine Herausforderung. 'Ich empfehle mehr Toleranz gegenüber konservativen Kirchenmitgliedern, die nicht gendern wollen und Homosexualität für eine Sünde halten. Sonst driften sie noch weiter nach rechts', warnt der Wissenschaftler…“
https://www.evangelische-zeitung.de/am-rechten-rand-der-kirche
Wie erschreckend, dass der Weltanschauungsbeauftragte der evangelischen Kirche zum Reformationstag 2024 vor Christen warnt, die ihre Stimme für die Wahrheit der Bibel, des Wortes Gottes erheben, die sagen, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und die Homosexualität für eine Sünde halten!
Wir können beten
Wie wir in dem Artikel oben gesehen haben, geht die Kirche in der Leugnung der Ordnungen Gottes, in der Leugnung fundamentaler Prinzipien Gottes und Seiner moralischen Gebote und Ordnungen voran.
Da ist es dann nicht verwunderlich, dass politische Parteien und die Regierung dies auch tun.
„Selbstbestimmungsgesetz: ‚Weiteres Ideologieprojekt rücksichtslos durchgepeitscht‘, rügt Dorothee Bär die Ampel
Die stellvertretende Unions-Fraktionschefin Dorothee Bär (CSU) hat das neue Selbstbestimmungsgesetz der Ampel-Koalition scharf kritisiert. 'Die Bundesregierung hat ein weiteres Ideologieprojekt rücksichtslos durchgepeitscht'… Das sei insbesondere mit Blick auf den Kinder- und Jugendschutz unverantwortlich.
'Die Ampel-Koalition hat es versäumt, einen verlässlichen Rechtsrahmen für die wenigen Tausend Menschen zu schaffen, die mit ihrer sexuellen Identität ringen und mit staatlichen Vorgaben in Konflikt stehen', sagte die CSU-Politikerin. Die Koalition sei 'mit diesem hanebüchenen Gesetz vollkommen über das Ziel hinausgeschossen', so Bär.
Das Selbstbestimmungsgesetz tritt am Freitag (1. November) in Kraft. Trans- und intergeschlechtliche Menschen können künftig ihren amtlichen Geschlechtseintrag deutlich leichter ändern. Die Änderung wird ein bloßer Verwaltungsakt...
Auch für Minderjährige kann der Geschlechtseintrag geändert werden. Jugendliche ab 14 Jahren brauchen dafür die Zustimmung der Eltern. Bis zum Alter von 14 Jahren können Eltern eine Erklärung zur Änderung des Geschlechtseintrags abgeben, nicht aber gegen den Willen des Kindes.
Nach Ablauf eines Jahres kann der Eintrag wieder geändert werden...“
„Wird Abtreibung in Deutschland bald legal? Jetzt protestieren!
Vergangene Woche haben 26 Organisationen, darunter pro familia, ver.di, AWO und Amnesty International, einen Gesetzentwurf für die Abschaffung des Paragrafen 218a im Strafgesetzbuch und die Legalisierung von Abtreibungen bis zur 22. Schwangerschaftswoche präsentiert.
Bisher sind in Deutschland Abtreibungen zwar weitestgehend straffrei, aber vom Gesetz her illegal. Damit wird das Bewußtsein aufrechterhalten, daß die vorgeburtliche Kindstötung ein schweres Unrecht ist. Daran soll nun gerüttelt werden. Die Ampel-Koalition hat zwar keine rechtliche Änderung im Koalitionsvertrag vereinbart, aber eine Kommission eingesetzt, die im April eine Legalisierung mindestens bis zur 12. Schwangerschaftswoche vorgeschlagen hat.
Wird die Ampel Abtreibung legalisieren?
Dies will auch Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne). Würde die Legalisierung noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt, wäre dies der endgültige Dammbruch für den Lebensschutz. Danach wäre es nurmehr eine Frage der Zeit, bis auch Abtreibungen in späteren Schwangerschaftswochen legalisiert würden, in denen bereits jetzt Abtreibungen bei medizinischer Indikation straffrei sind.
SPD, Grüne und Linke sind für die Legalisierung, FDP und BSW noch unentschlossen und Union und AfD dagegen.
Auch die Deutsche Bischofskonferenz hat sich gegen die Legalisierung ausgesprochen.
Jetzt bei den Bundestagsabgeordneten protestieren
Wir brauchen jetzt 'eine große Offensive für das Leben', wie es die Christdemokraten für das Leben fordern, damit sich vor allem die FDP nicht auf einen faulen Kompromiss mit Lisa Paus einlässt.
Bestellen Sie daher bitte bei der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. Postkarten, die Sie an die Bundestagsabgeordneten schicken können, um gegen eine Streichung des Paragrafen 218a zu protestieren!
Jetzt für das DemoFürAlle-Symposium anmelden
Abtreibungsbefürworter wie pro familia treiben übrigens auch massiv die Sexualisierung von Kindern voran, indem sie die 'Sexualpädagogik der Vielfalt' in Kitas und Schulen bringen.
Der Philosoph Prof. Dr. Daniel von Wachter wird auf dem DemoFürAlle-Symposium »Kinder im Visier von Porno, Trans & Co.« die marxistischen und sozialistischen Wurzeln dieser gefährlichen Sexualpädagogik offenlegen. Ein sehr wichtiger Vortrag.
Melden Sie sich deshalb bitte für das Symposium am Samstag, den 9. November 2024 im Raum Stuttgart an und teilen Sie die Veranstaltung unter Ihren Freunden sowie in Ihren Chatgruppen und Sozialen Netzwerken.“
https://demofueralle.de/2024/10/24/wird-abtreibung-in-deutschland-bald-legal-jetzt-protestieren/
Wir haben den Artikel von „DEMO FÜR ALLE“ ungekürzt veröffentlicht, um euch allen die Möglichkeit zu geben, zusätzlich zum Gebet auch mit relativ wenig Aufwand aktiv zu werden, z.B. eine Postkarte an Bundestagsabgeordnete zu schicken. Unser Land braucht Umkehr von diesen Wegen, die Seinem Willen zuwiderlaufen, damit SEIN ZORN abgewendet werden kann!
„Es offenbart sich nämlich Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen. Sein heiliger Zorn wird vom Himmel herab alle treffen, die Gott nicht ehren und seinen Willen missachten. Mit ihrem verkehrten Tun verdunkeln sie die offenkundige Wahrheit Gottes. Denn was Menschen von Gott wissen können, ist ihnen bekannt. Gott selbst hat ihnen dieses Wissen zugänglich gemacht. Weil Gott die Welt geschaffen hat, können die Menschen sein unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und göttliche Majestät mit ihrem Verstand an seinen Schöpfungswerken wahrnehmen. Sie haben also keine Entschuldigung.“ (Röm 1,18-20)
Wir können beten
„Und ich will Israel wieder auf seine Weide führen, damit es auf dem Karmel und in Basan weide und auf dem Gebirge Ephraim und in Gilead seinen Hunger stille. In jenen Tagen und zu jener Zeit wird man die Missetat Israels suchen, spricht der HERR, aber sie wird nicht mehr vorhanden sein, und die Sünde Judas, aber man wird sie nicht finden; denn ich werde denen vergeben, die ich übriglasse.“ (Jer 50,19-20)
Gottes Wunsch ist es, Sein Volk in das Land, das ER ihnen als Heimat bestimmt hat, zurückzuführen und sie dort auch mit sich selbst wieder zu vereinen.
Wir geben hier die Gebetsanliegen von Ebenezer Operation Exodus für diesen Monat weiter, die auch Juden, die sich noch in Deutschland aufhalten, helfen wollen, in diesen Plan Gottes hineinzukommen:
ALIYAH AUS DEUTSCHLAND
Hört das Wort des HERRN, ihr Heidenvölker, und verkündigt es auf den fernen Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird es auch sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde. (Jeremia 31,10)
Seit Jahren steigt die Zahl der antisemitischen Haltungen sowie der antisemitischen Vorfälle in unserm Land. Durch den Krieg in Israel und die überwiegend negative Darstellung Israels in den öffentlichen Medien wurde dieser negative Trend nochmals stark befeuert:
42 Prozent der jüdischen Gemeinden in Deutschland waren 2024 (Stand Oktober) von antisemitischen Vorfällen betroffen, darunter Beleidigungen, Zuschriften, Drohanrufe und Schmierereien. Das zeigt eine Umfrage des Zentralrats der Juden in Deutschland unter Vorsitzenden jüdischer Gemeinden.
Auch in den Schulen hat die Zahl der antisemitischen Vorfälle stark zugenommen. Verunsicherung, Enttäuschung und Angst hat viele unserer jüdischen Mitbürger getroffen.
Bei aller Betroffenheit und Beschämung, die wir darüber empfinden, lasst uns beten, dass der Wille des Herrn in alledem geschieht.
Bitte betet
Heinz-Jürgen Heuhsen
November 2024