Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Ein Hinweis an unsere lieben betenden Freunde
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Jer 31,31-34
„Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten auszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, und ich hatte sie mir doch angetraut, spricht der HERR.
Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird niemand mehr seinen Nächsten oder seinen Bruder lehren und sagen:
„Erkenne den HERRN!" denn sie sollen mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken!“
Während die Christen in der Welt die Bibel als die Geschichte von jemand anderem lesen, müssen wir in Israel, wenn wir sie lesen, zu unserer Geschichte stehen und uns dem stellen, was sie über uns offenbart, einschließlich der Ablehnung unseres Königs und Messias.
Deshalb sind die Verheißungen Gottes und die Prophezeiungen darüber, was Er für unser Volk tun wird, ein Rettungsanker für uns. Wir wissen, dass wir nichts haben, was uns vor Gott bestehen lassen könnte, als allein Seine Barmherzigkeit und Gnade.
Hinweis: Wir machen eine Pause. Das nächste wöchentliche Gebet erscheint am 09. August.
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Leiterschaft
Das Buch der Richter, das etwa 350 Jahre umfasst, beschreibt eine Zeit in der Geschichte Israels, in der Israel praktisch führerlos war.
Das Buch beginnt nach dem Tod Josuas und beschreibt die Geschichte Israels bis zur Salbung Davids zum König (wenn wir das Leben Samuels, des letzten Richters, mit einbeziehen).
In dieser Zeit verschlechterten sich die sozialen, geistlichen und politischen (inneren und äußeren) Verhältnisse immer mehr, bis Israel sowohl religiös als auch kulturell fast vollständig kanaanäisch geprägt war. Nicht nur das, Israel erlebte auch Bürgerkriege, die fast einen ganzen Stamm auslöschten.
Ohne direkte Schlussfolgerungen und Vergleiche zwischen der Zeit der Richter und unserer Zeit zu ziehen (bitte, lasst mich ausreden), können wir zumindest sagen, dass Israel damals einen großen Führungsmangel erlebt hat. Die letzten Jahre, in denen Israel fünf Wahlen in weniger als vier Jahren erlebte, und die gegenwärtigen politischen und sozialen Unruhen weisen ebenso darauf hin. Gott bewahre uns davor, dass wir auch soziale Unruhen bis hin zum Blutvergießen erleben.
Die Propheten, die die Endzeit voraussahen, sprachen von solchen Zeiten großen Mangels an guter Leiterschaft (Hes 34) und warteten auf die Wiederkunft des auferstandenen Sohnes Davids, des Sohnes Gottes (Vers 23-24), der allein noch der gesalbte König Israels ist. Das ist unsere einzige wahre Hoffnung auf dauerhaften Frieden (V 25).
Was soll ein messianischer Gläubiger tun? Wie sollten sich Gläubige in solchen Zeiten verhalten und leben?
Seite 44 von 82