Ri 3,9
„Als die Kinder Israel zum HERRN schrien, erweckte der HERR einen Retter für die Kinder Israels, der sie befreite: Otniel, den Sohn Kenas, Kalebs jüngeren Bruder.“
Ri 3,11
„Da hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe. Dann starb Otniel, der Sohn Kenas.“
Ri 3,12
„Und die Kinder Israel taten wieder, was vor dem HERRN übel war. So stärkte der HERR Eglon, den König der Moabiter, gegen die Kinder Israel, weil sie getan hatten, was vor dem HERRN übel war.“
Offb 3,20
„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm einnehmen und er mit Mir.“
Zu Gott um Hilfe zu schreien, ist nicht dasselbe wie sich von ganzem Herzen zu Ihm zu kehren.
Dass der Herr Israel oftmals vor seinen Feinden rettete, ist nicht ein Zeichen der Würdigkeit Israels sondern ein Zeichen der Gnade des Herrn. "Yahwehs Eingreifen zugunsten Israels geschieht allein auf der Basis Seines Erbarmens über die Israeliten inmitten ihrer Bedrängnis, nicht auf der Basis ihrer Buße." (1)
Ri 16,23
„Nun versammelten sich die Fürsten der Philister, um ihrem Gott Dagon ein großes Opfer zu bringen und zu frohlocken, denn sie sprachen: ‚Unser Gott hat Simson, unseren Feind, in unsre Hände gegeben‘.“
Ri 16,24
„Als das Volk ihn sah, priesen sie ihren Gott, denn sie sprachen: ‚Unser Gott hat unseren Feind in unsre Hände gegeben, ja, den Zerstörer unseres Landes, der viele von uns erschlagen hat.‘“
Hebr 11,32
„Und was soll ich noch sagen? Die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jephta, David und Samuel und den Propheten,“
Ri 16,28-30
V 28 „Dann rief Simson den HERRN an und sprach: ‚O Herr, HERR, bitte gedenke meiner und bitte stärke mich noch dieses Mal, o Gott, damit ich mit einem Mal für meine beiden Augen gerächt werde!‘“
V 29 „Und Simson umfasste die beiden Mittelsäulen, auf welchen das Haus ruhte, die eine mit seiner rechten und die andere mit seiner linken Hand, und stemmte sich gegen sie.“
V30 „Und Simson sprach: ‚Lass mich mit den Philistern sterben!‘ Dann bog er sich mit seiner ganzen Kraft, sodass das Haus auf die Fürsten und auf alles Volk fiel, das darin war. So waren die Toten, die er in seinem Sterben tötete, mehr als die er während seines Lebens tötete.“
Du stimmst gewiss zu, dass Simson eine ziemlich tragische Gestalt in der Bibel ist. Obwohl er übernatürliche Kraft besaß, wurde er von seinen Schwächen besiegt - bis sie zu seinem Ruin wurden. Mit seinem Absturz schienen die Feinde Israels einen doppelten Sieg zu gewinnen: sie überwanden Simson physisch und ihr Gott schien geistlich gewonnen zu haben.
Mt 21,23
„Und als er in den Tempel kam, traten die Hohepriester und die Ältesten des Volkes zu ihm, während er lehrte, und sprachen: In welcher Vollmacht tust du das, und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?“
Mt 21,32
„Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und die Huren glaubten ihm; und ihr, als ihr es gesehen habt, habt hernach nicht Buße getan, dass ihr ihm geglaubt hättet.“
Mt 9,6
„‘Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen auf der Erde Vollmacht hat Sünden zu vergeben‘ – dann sprach er zu dem Gelähmten -: ‚Steh auf, nimm dein Bett und geh heim!‘“
Joh 10,18
„Niemand nimmt es (Yeshuas eigenes Leben) von Mir, sondern ich lege es von Mir aus nieder. Ich habe Macht, es niederzulegen, und Ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von Meinem Vater empfangen.“ (1)
Nachdem Er den Tempel von den Diebereien und dem Handelsgetriebe, die dort im Namen Gottes geschahen, gereinigt hatte, wurde Yeshua von den Vorstehern der Priester und von den Ältestenangegangen, welches Recht und welche Autorität er habe, derartige Dinge zu tun.
Jer 26,8
„Da geschah es, als Jeremia alles gesagt hatte, was ihm der HERR zum ganzen Volk zu reden befohlen hatte, dass ihn die Priester, die Propheten und alles Volk ergriffen und sprachen: ‚Du musst des Todes sterben!‘“
1 Petr 2,5
„Auch ihr, als lebendige Steine, werdet zu einem geistlichen Haus aufgebaut, zu einer heiligen Priesterschaft, um geistliche Opfer zu opfern, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.“
Beachte die Reaktion der Priesterschaft und der (falschen) Propheten auf das Wort des Herrn. Sie war mörderisch; sie waren entschlossen, Jeremia zu töten.
Als ob das die Gefahr des kommenden Gerichts bannen würde. Tragischer weise hätten sie mit der Ermordung Jeremias auch Gottes Ruf zur Buße zum Schweigen gebracht und sich dadurch von der Gnade selbst abgeschnitten. Denn durch Gnade werden wir errettet; es ist Gnade, die uns zurückruft, auch wenn sie uns, falls es nötig ist, zurechtweist.
Wie töricht sind wir, nicht auf den ganzen Ratschluss Gottes zu hören. Die, die Teile des Wortes ignorieren, werden letztendlich das ganze Wort ablehnen - und auch die Menschen ablehnen, die das Wort bringen.
Jojakim war ein böser König. Doch noch erschreckender ist, dass die Priester, die Wächter und Lehrer der Wahrheit sein sollten, so sehr durch Macht und Genusssucht verführt waren, dass sie zu Feinden genau des Wortes geworden waren, von dem sie leben und das sie verkünden sollten.
Jer 17,5-10
V5 „So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch für seinen Arm hält und dessen Herz vom HERRN weicht.“
V6 „Denn er wird sein wie ein Strauch in der Wüste und wird nicht sehen, wenn Gutes kommt, sondern wird die dürren Wüstenstriche bewohnen, in einem salzigen Lande, das nicht bewohnt ist.“
V7 „Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Hoffnung der HERR ist.“
V8 „Denn er wird sein wie ein Baum am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln am Fluss ausbreitet, und sich nicht fürchtet, wenn Hitze kommt, sondern seine Blätter bleiben grün. Selbst in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu beunruhigen; auch wird er nicht aufhören Frucht zu bringen.“
V9 „Überaus trügerisch ist das Herz und hoffnungslos böse; wer kann es ergründen?“
V10 „Ich, der HERR, erforsche das Herz; ich prüfe den Sinn, um einem jeden zu vergelten nach seinen Wegen, gemäß der Frucht seiner Taten.“
Lasst uns in diesen Versen drei Hauptpunkte betrachten: Der Zustand des Herzens, das Ergebnis der Entscheidungen des Herzens, das Heilmittel für das Herz.
Jer 11,15
„Welches Recht hat meine Geliebte in meinem Hause, wenn sie viele verwerfliche Taten getan hat? Kann auch Opferfleisch dein Verderben abwenden? Kannst du dann frohlocken?“
Jer 12,7
„Ich habe mein Haus verlassen; ich habe mein Erbe verstoßen; ich habe die Geliebte meiner Seele in die Hand ihrer Feinde gegeben.“
Jer 12,15
„Und nachdem ich sie herausgerissen habe, will ich mich wieder über sie erbarmen, und ich will einen jeden zu seinem Erbteil und einen jeden in sein Land bringen.“
Ist es nicht erstaunlich, dass Gott Seine Nation, während er sie wegen ihrer Schändlichkeit zurechtweist, als "Geliebte meiner Seele" bezeichnet? Das Hebräische bedeutet "Geliebte", "Liebliche" – und sogar "mein Freund".
Gott IST Liebe, und dementsprechend liebt Er nicht nur gelegentlich. Er IST Liebe. Gott kann ebenso wenig aufhören Liebe zu sein, wie Er aufhören kann Gott zu sein.
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