"Berührungen" Nr. 18
Mk 10,46
„Nun kommen sie nach Jericho. Als er von Jericho auszog samt seinen Jüngern und vielem Volk, saß der blinde Bartimäus, Sohn des Timäus, am Wege und bettelte.“
Mk 10,47
„Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth sei, begann er zu rufen und sprach: ‚Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!‘“
Mk 10,48
„Da bedrohten ihn viele, er solle schweigen; aber er rief umso mehr: ‚Sohn Davids, erbarme dich meiner!‘“
Mk 10,49
„Da stand Jesus still und ließ ihn rufen. Dann riefen sie den blinden Mann und sagten zu ihm: ‚Sei getrost, steh auf. Er ruft dich!‘“
Mk 10,50
„Und seinen Mantel abwerfend stand er auf und kam zu Jesus.“
Mk 10,51
„Da antwortete Jesus und sprach zu ihm: ‚Was willst du, dass ich dir tun soll?‘ Der blinde Mann sprach zu ihm: Rabbuni, dass ich wieder sehend werde!‘“
Mk 10,52
„Dann sprach Jesus zu ihm: ‚Gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen!‘ Und sofort sah er wieder und folgte Jesus auf dem Wege nach.“
Der Markus, der dieses Evangelium geschrieben hat, ist Johannes Markus. Das Evangelium ist wahrscheinlich um 50 n.Chr. geschrieben worden. Markus schreibt so, wie er das Evangelium von Petrus gehört hat.
Yeshua befindet sich hier auf dem Weg nach Jerusalem, um zu sterben (s. Mk 10,32-34). Ich denke, du stimmst zu, dass Yeshua’s Tod am Kreuz das Größte war, was je auf der Erde geschehen ist (außer der Auferstehung natürlich). Yeshua war im Begriff, in den bedeutsamsten Kampf, der jemals auf Erden gekämpft wurde, einzutreten, und den größten Sieg zu erringen, der denkbar ist.