Wir als Beter aus den Nationen, die nicht-jüdisch sind, dürfen den Herrn immer wieder an Seine Verheißungen der Gnade erinnern („die ihr den Herrn erinnern sollt“; Jes 62,6), die Er Abraham, Isaak und Jakob gegeben hat. Das ist auch die Hilfe, die Jesus Seinen Jüngern auf ihre Bitte „Herr, lehre uns beten“ (Lk 11,1) gegeben hat. Sie sollten dafür beten, dass Sein Wille geschieht. Er hat uns Seinen Willen in Bezug auf das Volk Israel geoffenbart, deshalb
Wir können beten
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ 8.4.2021 / Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem
„Liebe Freunde, shalom,
wir sind dem Herrn sehr dankbar für all die Geschwister, die Er zum Gebet für Israel im Vertrauen darauf bewegt hat, dass Er all das Gute, das Er gesagt hat, zustande bringen wird. Wir sind gewiss, dass im Messias alles Gute, das Er in und an Israel tut, auch euch gehört.
Vielleicht entdeckt ihr sogar unter dem von uns Mitgeteilten einen Punkt, ein Thema oder einen Bibelvers, die euch in eurer Situation zum Segen und zur Inspiration dienen. Möge der Herr euch ermutigen und stärken!
Jes 40,1-2: "Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott; redet freundlich mit Jerusalem und rufet ihr zu, dass ihr Frondienst vollendet, dass ihre Schuld gesühnt ist; denn sie hat von der Hand des HERRN Zwiefältiges empfangen für alle ihre Sünden."
Jes 66,10-11: "Freuet euch mit Jerusalem und frohlocket über sie, ihr alle, die ihr sie liebet; teilet nun auch ihre Freude mit ihr, ihr alle, die ihr euch um sie betrübt habt, indem ihr euch satt trinket an ihrer tröstenden Brust, indem ihr euch in vollen Zügen erlabet an der Fülle ihrer Herrlichkeit!"
Jes 25,8: "Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und die Schmach seines Volkes von der ganzen Erde hinwegnehmen! Ja, der HERR hat es verheißen."
"Der Herr ist mein Panier" (2 Mose 17,15).
Wir haben in dem Bericht über Passah (2 Mose 12) etwas Erstaunliches gelesen: Gott bezeichnet Sein Volk, diese Gruppe von unorganisierten, unterdrückten, geängsteten Sklaven dreimal als „Sein Heer“ (2 Mose 12,17.41.51).
Gott befreit Israel durch das Wunder der Passahnacht, sie machen sich auf den Weg, Gott vernichtet auf übernatürliche Weise vor ihren Augen das Heer der Ägypter – und nun sind sie in Raphidim und müssen auf einmal selber kämpfen.
2 Mose 17,8-15
„Da kam Amalek und stritt wider Israel in Raphidim. 9 Und Mose sprach zu Josua: Erwähle uns Männer und ziehe aus, streite wider Amalek! Morgen will ich auf des Hügels Spitze stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand. 10 Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, dass er wider Amalek stritt. Mose aber und Aaron und Hur stiegen auf die Spitze des Hügels.
11 Und solange Mose seine Hände aufhob, siegte Israel; wenn er aber seine Hände sinken ließ, siegte Amalek. 12 Aber die Hände Moses wurden schwer, darum nahmen sie einen Stein und legten denselben unter ihn, dass er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur unterstützten seine Hände, auf jeder Seite einer. Also blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging. 13 Und Josua besiegte den Amalek und sein Volk durch die Schärfe des Schwertes.
14 Da sprach der HERR zu Mose: Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und lege es Josua in die Ohren, nämlich: ich will das Gedächtnis Amaleks unter dem Himmel ganz austilgen.
15 Und Mose baute dem HERRN einen Altar und hieß ihn: Der HERR ist mein Panier.“
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