*** Wir machen eine Pause. Das nächste wöchentliche Gebet wird am 05. Januar 2022 erscheinen. ***
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ vom 09. Dezember Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem
Folgende Artikel sollen helfen, den Ernst der Lage zu verdeutlichen:
„Während die Diplomatie ruckelt, diskutieren die USA und Israel über gemeinsame Militärübungen für ein Iran-Szenario
Es wird erwartet, dass die Verteidigungsminister der USA und Israels über mögliche Militärübungen sprechen werden, die auf ein Worst-Case-Szenario zur Zerstörung der iranischen Nuklearanlagen vorbereiten würden, falls die Diplomatie scheitern sollte …
Der US-Beamte lehnte es ab, Einzelheiten zu den möglichen Militärübungen zu nennen.
‚Wir befinden uns in dieser Zwickmühle, weil das iranische Atomprogramm so weit fortgeschritten ist, dass es keine konventionelle Grundlage mehr hat‘, sagte der Beamte, während er noch Hoffnung auf Gespräche äußerte …
Solche Übungen der Vereinigten Staaten und Israels könnten die Forderungen von Dennis Ross, einem ehemaligen hochrangigen US-Beamten und Nahostexperten, und anderen aufgreifen, dem Iran offen zu signalisieren, dass die Vereinigten Staaten und Israel es immer noch ernst meinen, das Land am Erwerb einer Atomwaffe zu hindern.
‚Biden muss den Iran von der Vorstellung abbringen, dass Washington nicht militärisch handeln und Israel davon abhalten wird‘, schrieb Ross letzten Monat.
Ross schlug sogar vor, dass die Vereinigten Staaten vielleicht ihre Bereitschaft signalisieren sollten, den Israelis eine Spezialwaffe, den bunkersprengenden ‚Massive Ordnance Penetrator‘ des US-Militärs, eine 30.000-Pfund-Bombe, zur Verfügung zu stellen.“
https://www.ynetnews.com/article/s1u0wxkqf
„USA lehnen israelisches Ersuchen um Tankflugzeuge ab, während Iran-Pläne voranschreiten
Die USA haben Berichten zufolge ein israelisches Ersuchen abgelehnt, die Lieferung von zwei Tankflugzeugen zu beschleunigen ...
Das US-Außenministerium genehmigte im vergangenen März den möglichen Verkauf von bis zu acht Tankflugzeugen des Typs KC-46 und der dazugehörigen Ausrüstung an Israel für geschätzte 2,4 Milliarden Dollar. Damit hat Washington Jerusalem zum ersten Mal den Kauf neuer Tankflugzeuge gestattet ...
Die KC-46-Tankflugzeuge werden Israels Ram-Tankflugzeuge (Boeing 707) ersetzen, die für Langstreckeneinsätze benötigt werden und sich dem Alter von 60 Jahren nähern ...
Die neuen KC-46-Tankflugzeuge können mit ihrem Fly-by-Wire-Tankausleger (55 Fuß) Flugzeuge mit 1.200 Gallonen Treibstoff pro Minute betanken. Außerdem können sie mit Flügeln ausgestattet werden, die es ermöglichen, drei Flugzeuge gleichzeitig innerhalb von drei bis vier Minuten zu betanken ...
Solche Tankflugzeuge wären für einen Angriff auf den Iran von entscheidender Bedeutung, da ein Einsatz gegen den Iran über tausend Kilometer in jede Richtung zurücklegen müsste.“
Wenn wir Jesaja Kapitel 36-37 lesen, werden die Ähnlichkeiten zwischen Assyriens damaligem Spott über Juda und den Hassbekundungen und Drohungen des iranischen Regimes gegenüber Israel deutlich. Die Vergleichbarkeit liegt in der Tatsache, dass beide im Namen ihrer Götter handeln.
Beachte, dass Sanheribs Angriff auf Juda im Jahr 701 v. Chr. stattfand. Nur 21 Jahre nach der Zerstörung Israels durch Assyrien gingen die Drohungen Assyriens gegen Israel unvermindert weiter. Beachte auch, dass der geistliche Zustand Judas nicht gerade grandios war. (Lies dazu die vorausgehenden Kapitel in Jesaja.)
Dies alles macht Hiskias Gebet äußerst bemerkenswert.
Jes 37,15-20:
„Und Hiskia betete vor dem HERRN und sprach: O HERR der Heerscharen, du Gott Israels, der du über den Cherubim thronst, du allein bist der Gott über alle Königreiche der Erde! Du hast Himmel und Erde gemacht! HERR, neige dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf, o HERR, und siehe, und höre alle Worte Sanheribs, der hergesandt hat, den lebendigen Gott zu schmähen.
Es ist wahr, HERR, die Könige von Assyrien haben alle Völker und ihr Land verwüstet und ihre Götter ins Feuer geworfen; denn sie waren nicht Götter, sondern Werke von Menschenhand, Holz und Stein. Darum haben sie dieselben vernichtet. Und nun, o HERR, unser Gott, errette uns von seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du der HERR bist, du allein!“
Erstens erkennt Hiskia den allmächtigen Gott an, den souveränen Herrn - Jahwe, den Herrn der Heerscharen.
Zweitens spricht er Gott als denjenigen an, der Israel zu Seinem Volk erwählt hat - Gott Israels.
Drittens beruft er sich auf Ihn als den Gott des Bundes, den einen, der auf dem Gnadenstuhl sitzt.
Viertens: Hiskia erklärt Gottes Souveränität über die Völker - Du allein bist Gott.
Fünftens: Er erkennt Gott als Schöpfer an (keine Kleinigkeit, wenn man bedenkt, dass die Heiden die Elemente der Schöpfung selbst - Sonne, Mond, Sterne usw. - anbeteten).
Sechstens: In den Versen 18 und 19 erkennt Hiskia den Erfolg der Assyrer bei der Eroberung der heidnischen Völker an.
"Wahres Gebet stellt sich den Tatsachen, interpretiert sie jedoch theologisch, und genau das tut Hiskia." (EBC)
Hiskia beendet sein Gebet mit einem genialen Schachzug: Er bittet Gott um Errettung,
„... damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du der HERR bist, du allein!“ (V 20)
"Hiskias Gebet um die Befreiung Jerusalems war ein Gebet gottgefälligen Glaubens (Ps 147,10-11), genau deshalb wandte er sich von den Sünden des Volkes Gottes ab und stützte seine Bitte direkt auf Gottes Eifer um seine Ehre. Dieses göttliche Engagement für seinen eigenen Namen ist entscheidend für die Befreiung." (Hervorhebung Ofer) (1)
Vergib uns um Deines Namens willen (Ps 25,11).
Rette uns um Deines Namens willen (Ps 106,8).
Bewahre uns um Deines Namens willen (Ps 143,11).
Leite uns in Gerechtigkeit um Deines Namens willen (Ps 23,3).
So betet Glaube. Denn der Glaube verzweifelt daran, dass das eigenen Selbst nie ausreichend ist für die Errettung, sondern er blickt hin auf Gott, der allein selbst in allem genug ist." (Hervorhebung von Ofer) (1)
Weshalb ist es für die Völker so wichtig zu wissen, dass Gott allein der HERR ist? Die Antwort lesen wir in Joh 3,16 - damit die Welt erkennt, dass Errettung im Sohn ist.
Gott möchte, dass das Heil bis an die Enden der Erde kommt!
(1) Auszug aus John Piper. "Providence." Apple Books.
Lasst uns für die Situation und die Bedrohung Israels durch den Iran mit der Inspiration durch das Gebet Hiskias und entlang seines des Gebets beten.
Wir können beten
Komm, o komm Immanuel, und erlöse das gefangene Israel.
Zacharias Prophezeiung ist heute noch genauso aktuell wie zur Zeit der Geburt des Johannes.
Lk 1,68-79:
„68 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet;
69 und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause seines Dieners David,
70 wie er verheißen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von alters her:
71 Errettung von unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen;
72 Barmherzigkeit zu erzeigen unseren Vätern und zu gedenken seines heiligen Bundes,
73des Eides, den er unserm Vater Abraham geschworen hat, uns zu verleihen,
74 das wir, erlöst aus der Hand unsrer Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang
75 in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm.
76 Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen, denn du wirst vor dem Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten,
77 Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volke, in Vergebung ihrer Sünden,
78 wegen der herzlichen Barmherzigkeit unseres Gottes, in welcher uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe,
79 zu scheinen denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, unsre Füße auf den Weg des Friedens zu richten!“
Wir können beten
Der Kalender zeigt an: es ist Mitte Dezember. Diese Zeit ist für viele Menschen in unserem Land immer noch mit Weihnachtsvorbereitungen verbunden. Aber wer weiß denn noch, was der eigentliche Hintergrund für dieses Fest ist? Warum wurde der Sohn Gottes von einer Jungfrau in Israel als Mensch geboren? Was hat Gott sich dabei gedacht?
„Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern getan, und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und euch zu mir gebracht habe. Werdet ihr nun meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen und meinen Bund bewahren, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein; denn die ganze Erde ist mein; ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein!“ (2 Mose 19,4-6)
„Darum heiligt euch und seid heilig; denn ich, der HERR, bin euer Gott! Darum beobachtet meine Satzungen und tut sie; denn ich, der HERR, bin es, der euch heiligt.“ (3 Mose 20,7-8)
„... dass ihr an alle meine Gebote gedenket und sie tut und ihr eurem Gott heilig seid.“ (4 Mose 15,40)
„Und der Engel … sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird auf dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch der Heilige, der geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.“ (Lk 1,35)
„Gott euch von Anfang erwählt hat zur Errettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit“ (2 Thess 2,13)
Ein süßes, lächelndes Kind mag Gedanken und freudige Emotionen erwecken.
Dieses Kind Jesus aber, das in der Weihnachtskrippe liegt, ist gekommen, um zu sterben. Das war der Grund Seines Kommens. Er musste sterben, damit du und ich aus der Macht der Finsternis errettet werden und ewiges Leben mit Ihm bekommen können.
Jesus ist der Heilige Sohn Gottes – und wir dürfen als Seine Jünger leben, als die wahre „heilige Familie“, weil es Gottes Absicht ist, aus verlorenen Sündern Heilige zu machen. Er wird es tun, wenn wir Ihn darum bitten, dass Er es tut. Und Er wird es tun, wenn wir täglich im Gehorsam gegenüber Seinen Satzungen, Ordnungen und Geboten leben.
Wenn Weihnachten uns hilft, darin zu wachsen, ist es ein Ereignis, dass das Herz des Vaters im Himmel erfreut.
Wir können beten
Folgende Artikel können uns helfen, die geistliche Situation unseres Landes einzuschätzen.
„Ohne ‚Gottes Hilfe‘: Scholz als Kanzler vereidigt
Um Punkt 12:03 Uhr wurde Scholz im Plenarsaal des Reichstags vereidigt. Dabei verzichtete er … auf den Gotteszusatz.
Scholz ist nach Gerhardt Schröder (SPD) erst der zweite Kanzler, der auf den Zusatz: 'So wahr mir Gott helfe', bei der Vereidigung verzichtet hat. Stattdessen sagte er nur: ‚Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.‘ …
Artikel 56 des Grundgesetzes macht diese Ausnahme möglich. Dort heißt es, dass der Eid ‚auch ohne religiöse Beteuerung‘ geleistet werden könne.“
https://www.pro-medienmagazin.de/ohne-gottes-hilfe-scholz-als-kanzler-vereidigt/
„Europarat und Impfstoff gegen COVID-19
Am 8. Oktober 2021 erklärte die Präsidentin der Kommission, Ursula von der Leyen: ‚Unsere Verträge sind sehr klar. Das EU-Recht hat Vorrang vor nationalem Recht, einschließlich verfassungsrechtlicher Bestimmungen (1)‘. Seit Ende 2019 verhandelt die Europäische Union mit dem Europarat über ihren Beitritt zur Europäischen Menschenrechtskonvention (2).
Am 27. Januar 2021 verabschiedete der Europarat eine Resolution zu Impfstoffen gegen COVID-19. Die Parlamentarische Versammlung fordert die Mitgliedstaaten und die Europäische Union nachdrücklich auf, 'dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger darüber aufgeklärt sind, dass die Impfung NICHT verpflichtend ist und niemand politisch, sozial oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn er oder sie dies nicht möchte', und 'dafür zu sorgen, dass Personen, die nicht geimpft sind, weil dies aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken nicht möglich ist oder die betreffende Person dies nicht möchte, nicht diskriminiert werden“ (3).
(1) https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/statement_21_5163
(2) Die Förderung der Menschenrechte und die Überwachung ihrer Einhaltung in seinen Mitgliedsländern ist in der Tat die Haupttätigkeit des Europarates. https://www.coe.int/fr/web/human-rights-intergovernmental-cooperation/accession-of-the-european-union-to-the-european-convention-on-human-rights
(3) Résolution 2361 (2021), https://pace.coe.int/fr/files/29004/html; Nummer 7.3.1. dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger darüber aufgeklärt sind, dass die Impfung nicht verpflichtend ist und niemand politisch, sozial oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn er oder sie dies nicht möchte; Nummer 7.3.2. dafür zu sorgen, dass Personen, die nicht geimpft sind, weil dies aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken nicht möglich ist oder die betreffende Person dies nicht möchte, nicht diskriminiert werden;
https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2021-004802_DE.html
„Impfpflicht: An diesen Vertrauensbruch wird man sich lange erinnern
Dass Parteien ihre Wahlversprechen brechen, hat es in der Vergangenheit schon öfter gegeben. Mit der allgemeinen Impfpflicht ist aber ein neues Level erreicht …
1961 hatte die FDP, die sich damals den Namen 'Umfallerpartei' verdiente, im Wahlkampf versichert, den greisen CDU-Kanzler Konrad Adenauer kein weiteres Mal mit ins Amt zu wählen – und tat es dann doch …
2005 hatte die SPD eine von der CDU geplante Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte noch heftig als unsoziale 'Merkel-Steuer' gegeißelt – nach der Wahl stimmten die Sozialdemokraten in der Großen Koalition dann sogar für eine Erhöhung um drei Prozentpunkte …
Die Impfpflicht 'für alle', die der neue Bundeskanzler Olaf Scholz nun 'Ende Februar, Anfang März' des kommenden Jahres durchs Parlament bringen möchte, übertrifft die historischen Wortbrüche in zwei Punkten: Erstens hat der Zwang, sich gegen den eigenen Willen impfen lassen zu müssen, eine existenziellere Bedeutung für den einzelnen Menschen als eine allgemeine Steuererhöhung.
Und zweitens hat noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik gleichsam die gesamte politische Klasse vor der Wahl das eine versichert, um nach der Wahl das andere zu tun.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte versprochen, dass es keine Impfpflicht geben werde. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte es versprochen – er will auch weiterhin dagegen stimmen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte es versprochen. FDP-Chef Christian Lindner hatte es versprochen. Olaf Scholz selbst hatte es versprochen.
Und diese Versprechen wurden praktisch nie mit einer Formulierung wie 'wenn irgend möglich' relativiert, sondern im Brustton der Überzeugung geäußert. Wie die Politik (und der Kollektivsingular ist hier bewusst gewählt) ja im neuen deutschen Corona-Stil überhaupt sehr dazu neigt, erwachsene Staatsbürger im Ton des Verkehrskaspers anzusprechen.
Der Wortbruch der FDP – oder zumindest ihres Vorsitzenden – in dieser Sache ist besonders bitter, denn die Freien Demokraten waren zu Zeiten der Großen Koalition die einzige seriöse Opposition gegenüber einer überwältigenden Allparteien-'Maßnahmen'-Mehrheit gewesen.
Die Wendung der FDP
Sie hatten sich für die Verhinderung unverhältnismäßiger Grundrechtseingriffe starkgemacht, für Eigenverantwortung und für die Zähmung entfesselter staatlicher Regulierungslust, die noch über die Zahl derjenigen Familienmitglieder bestimmen wollte, die an einem privaten Küchentisch Platz nehmen. Dafür ist die FDP bei der Wahl belohnt worden – eine Pflicht zum Sich-impfen-Lassen stellt nun das extreme Gegenteil dieses freiheitlichen Programms dar …
Der Wortbruch in Sachen Impfpflicht hat eine materielle und eine ideelle Seite. Materiell stellt sich die Frage, welche Probleme die Impfpflicht tatsächlich löst. Impfdurchbrüche und weitere Virusmutationen verhindert sie nicht. Die Zahl der Intensivbetten, die weiterhin an kommerziellen und nicht pandemischen Kriterien ausgerichtet ist, wird durch sie nicht größer. Die heiß begehrten Auffrischungsimpfungen gehen nicht schneller voran.
Schwerer wiegt die ideelle Seite; schwerer wiegt der Wortbruch an sich. Obwohl keiner der zahlreichen Politiker, die die Impfpflicht kategorisch und ohne Wenn und Aber ausgeschlossen haben, von einem 'Ehrenwort' sprach, so lief doch die Intensität ihrer Beteuerungen auf ein politisches Ehrenwort hinaus. Darunter versteht man ein Versprechen, das der Erklärende mit seiner Ehre, also mit allem, was ihn als Person ausmacht, verbindet. Wird das Wort gebrochen, wäre auch die Ehre dahin.
Die neue Regierung mag sich damit trösten, dass drei Viertel der Bevölkerung ihr in der Sache recht geben und die Impfpflicht befürworten. Aber den Ruf der Politik, vor allem der FDP, ruiniert dieses Manöver gleich am Anfang der neuen Regierungszeit. Man wird sich noch länger daran erinnern.“
Es ist gut, wenn wir ein klares, realistisches Bild von dem geistlichen Zustand unserer Regierung haben. Gott hat uns eine Regierung gegeben,
- von denen die meisten Mitglieder - einschließlich des Bundeskanzlers – es ablehnen, sich auf Gott zu berufen. Die Hilfe Gottes wird abgelehnt nach dem Motto: „Wir können uns das leisten“ (Aussage des damaligen Finanzministers Olaf Scholz zu Beginn der Corona-Krise).
- die geltendes EU-Recht nur zitiert, wenn es ihrer Agenda dient (z.B. Strafzahlungen gegen Ungarn wegen des Abtreibungsverbots), aber geltendes EU-Recht bricht, wenn es mit ihren Plänen nicht übereinstimmt
- die geschlossen ihr gegebenes Wort bricht.
Die Bibel macht zu derartigem Verhalten klare Aussagen:
„Weil sie es verwarfen, Gott zu erkennen, überließ er sie ihrem untauglichen Verstand, sodass sie alles Verwerfliche tun. Es findet sich bei ihnen jede Art von Unrecht, Niedertracht, Gier, Gemeinheit. Sie sind voll Neid, sie morden, streiten, betrügen und stellen einander Fallen. Sie reden gehässig über andere und verleumden sie. Sie verachten Gott, sind gewalttätig, überheblich und prahlerisch. Sie sind erfinderisch im Bösen … Unverständig sind sie und unzuverlässig, lieblos und ohne Erbarmen.“ (Röm 1,28-31)
Wir können beten
Möge der Herr uns helfen, als Beter mit Ausdauer fest zu stehen.
Heinz-Jürgen Heuhsen