Der folgende Abschnitt „Süßer als Honig“ wurde von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem, zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana geschrieben.
Liebe Geschwister,
Gott weiß, dass wir Geschöpfe aus Staub sind, die der Veränderung unterliegen und leicht zu beeinträchtigen sind - sogar durch das Wetter. Deshalb behandelt er uns mit großer Liebe und Erbarmen wie ein Vater seine Kinder.
Ps 103,13-14:
„Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, so ihn fürchten; denn er weiß, was für ein Gemächte wir sind; er denkt daran, dass wir Staub sind.“
Und da Gott weiß, dass wir seiner bedürfen, hat er in seiner großen Liebe und Weisheit dafür gesorgt, dass wir oft in ihm erneuert werden.
Klgl 3,22-23:
„Gnadenbeweise des HERRN sind's, dass wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß!“
An jedem siebten Tag können wir in Ihm ruhen, wenn wir in Seiner Gegenwart und zusammen als Gemeinde erfrischt werden.
Zu Beginn eines jeden Monats und an jedem Fest hat Gott dafür gesorgt, dass sein Volk an seine Bundesliebe und Treue zu ihm erinnert wird.
4 Mose 10,10:
„Aber an euren Freudentagen, es sei an euren Festen oder an euren Neumonden, sollt ihr das Shofar blasen über euren Brandopfern und euren Dankopfern, dass euer vor eurem Gott gedacht werde; ich, der HERR, bin euer Gott.“
Wenn wir nun wieder Rosch HaShana feiern, möchte Gott uns einmal mehr daran erinnern, dass er uns in seinem gekreuzigten Sohn geliebt hat. Er hat uns „begnadigt in dem Geliebten“ (Eph 1,6). Wir, die wir „einst ferne“ waren, sind „nahe gebracht worden durch das Blut Christi“ (Eph 2,13). Und „also werden wir bei dem Herrn sein allezeit“ (1Thess 4,17).
Es ist üblich, dem anderen ein Neues Jahr zu wünschen, das so süß wie Honig ist. Jüdische Menschen essen gewöhnlich gemeinsam einen in Honig getauchten Apfel als Symbol für diesen Wunsch nach einem guten, glücklichen und erfolgreichen Jahr.
Doch zu Beginn des Neuen Jahres wissen wir nicht, was wir erwarten können. Wenn wir Wunschdenken beiseitelassen, erkennen wir, dass die Welt in großem Aufruhr und Umbruch ist. Vielleicht wird dieses Jahr eine Herausforderung für unseren Glauben sein.
Dankenswerter Weise müssen wir uns weder mit Wunschdenken beschäftigen, noch in Angst und Ungewissheit leben.
Es gibt etwas, das viel süßer ist als Honig und viel sicherer als Wunschdenken! Es ist das Wort Gottes!
Ps 19,8-12:
„Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele;
das Zeugnis des HERRN ist zuverlässig und macht die Einfältigen weise.
Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz,
das Gebot des HERRN ist lauter und erleuchtet die Augen;
die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewig,
die Verordnungen des HERRN sind wahrhaft, allesamt gerecht.
Sie sind begehrenswerter als Gold und viel Feingold,
süßer als Honig und Honigseim.
Auch dein Knecht wird durch sie erleuchtet,
und wer sie beobachtet, dem wird reicher Lohn.“
Möge diese Zeit dazu dienen, euch in der gewissen Bundestreue und Liebe Gottes zu erfrischen, und mögt ihr Sein Wort tatsächlich begehrenswerter finden als feines Gold und süßer als Honig.
„Oh, schmeckt und seht, dass der Herr GUT ist; gesegnet ist der Mensch, der auf ihn vertraut!“
Seid gesegnet in Yeschua
Wir wissen, dass Yeshua zu Seinem Volk zurückkehren will und wird. Damit Er das kann, müssen die Herzen vorbereitet werden, damit sie Ihm begegnen wollen und können. Mit Rosh Hashana beginnen die 10 Tage der Stille und Buße, in denen Gott in besonderer Weise reden kann.
Wir können beten
1. Für die Errettung Israels
2. Für den Leib des Messias
3. Für Aliyah
Gott hat in Seiner Weisheit und Gnade die Feste gegeben, durch die die Juden, die noch in der Diaspora leben, immer wieder erinnert werden: wir sind hier nicht zu Hause. Lasst uns beten, dass ER in diesem Jahr viele Herzen in der Diaspora dementsprechend anspricht.
Wir können beten
Für Deutschland
Am 26. September ist Wahltag für den Bundestag sowie die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.
Diese Tage sind zur Zeit sehr wichtige Tage für unser Land, denn viele Menschen wählen schon über die Möglichkeit der Briefwahl. Damit werden entscheidende Weichen für die Richtung gestellt, in die sich unser Land in den nächsten Jahren bewegen wird.
Bitte benutzt die Septemberausgabe von „Wachen und Beten“ weiter als Grundlage für eure Gebete: https://erhebt-das-panier.de/index.php/wachen-und-beten/803-wub-2021-09
Im Folgenden dazu noch eine Ergänzung:
„US-Minister Buttigieg und Ehemann präsentieren ihre zwei Babys
Der Shootingstar der US-Demokraten, Verkehrsminister Pete Buttigieg, und sein Ehemann Chasten haben ihren Nachwuchs der Öffentlichkeit präsentiert. Buttigieg veröffentlichte am Samstag ein Foto auf Twitter, das ihn und seinen Ehemann in einem Bett zeigt – beide mit einem neugeborenen Baby im Arm. Dazu schrieb er: 'Wir freuen uns, Penelope Rose und Joseph August Buttigieg in unserer Familie zu begrüßen.'
Vor gut zwei Wochen hatte Buttigieg bereits bekanntgegeben, sein Mann und er seien Eltern geworden. ‚Schon seit einiger Zeit wollten Chasten und ich unsere Familie vergrößern… Wir sind überglücklich, mitteilen zu können, dass wir Eltern geworden sind.‘ Der Prozess sei noch nicht abgeschlossen. Weitere Details nannte er zu dem Zeitpunkt nicht…‘
Buttigieg hatte als Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten für Furore gesorgt. Zuvor war er auf nationaler Ebene noch weitgehend unbekannt gewesen. Im Wahlkampf arbeitete er sich dann aber zeitweise in Umfragen an die Spitze des parteiinternen Bewerberfeldes und gewann enorm an Bekanntheit und Profil…
US-Präsident Joe Biden machte Buttigieg schließlich zu seinem Verkehrsminister... Buttigieg ist der erste offen schwule Bundesminister der USA – und eines der jüngsten Kabinettsmitglieder in der Geschichte des Landes.“
„Gesundheitsminister Jens Spahn wünscht sich Kinder: ‚Ich denke, wir wären gute Eltern‘
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kann sich mit seinem Ehemann gut ein Leben als Eltern vorstellen. ‚Ich denke, wir wären gute Eltern‘, sagte der 41-Jährige… Noch gebe es keine konkreten Pläne zur Familiengründung. ‚Aber wenn, dann bald, wir werden ja auch nicht jünger.‘ Mit dem Journalisten Daniel Funke (40) ist Spahn seit 2017 verheiratet…“
Wir wollen beten
Möge der Herr uns allen helfen, als Beter mit Ausdauer fest zu stehen.
Heinz-Jürgen Heuhsen