Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Der NAME YHWH
Gemäß der letzten Predigt von Stephanus in Apostelgeschichte 7 versuchte Moses – als er vierzig Jahre alt war – Israel aus Ägypten zu befreien.
Apostelgeschichte 7,23-25:
„Als er aber vierzig Jahre alt wurde, stieg der Gedanke in ihm auf, sich nach seinen Brüdern, den Kindern Israel, umzusehen. Und da er einen Unrecht leiden sah, wehrte er es ab und schaffte dem Unterdrückten Recht, indem er den Ägypter erschlug. Er meinte aber, seine Brüder würden es verstehen, dass Gott ihnen durch seine Hand Rettung gäbe; aber sie verstanden es nicht.“
Vers 25 impliziert, dass Moses‘ Tötung des Ägypters kein momentaner Wutausbruch war, sondern Israel unter ihm als ihrem Anführer vereinen sollte, der sie aus Ägypten befreien würde. „Damit nahm Mose das Eingreifen Gottes vorweg und handelte, ohne von Gott beauftragt zu sein.“ (JFB)
Vierzig lange Jahre später offenbarte sich der HERR Moses als der wahre und einzige Befreier Israels. „Ich bin herabgefahren, dass ich sie errette von der Ägypter Hand.“ (2 Mose 3,8). Damit sagte Gott: „Ich werde es sein, Moses, nicht du.“ Israel konnte nicht von einem Menschen gerettet werden; nur Gott konnte es retten.
Moses denkt immer noch, dass er es tun müsste, und so antwortet er Gott: „Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Kinder Israels aus Ägypten führen sollte?“ (2 Mose 3,11)
Gott versichert ihm erneut, dass Er es sein wird, der sie rettet: „Ich werde gewiss mit dir sein.“ (2 Mose 3,12)
An diesem Punkt muss Moses mehr über Gott selbst erfahren.
2 Mose 3,13:
„Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen werden: Wie heißt sein Name? was soll ich ihnen sagen?“
In den Versen 14-15 antwortet Gott Mose.
2 Mose 3,14-15:
„Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin! Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: Ich bin, der hat mich zu euch gesandt. Und nochmals sprach Gott zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: Der HERR (Jahwe oder YHVH), der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich und meine Benennung für und für“
2 Mose 6,2-3:
„Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR (Jahwe oder YHVH); ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als der allmächtige Gott; aber nach meinem Namen 'HERR' habe ich mich ihnen nicht geoffenbart.“
Weder Mose noch Israel kannten Gott als Jahwe. Es ist nicht so, dass sie den Namen selbst nicht kannten, wie zum Beispiel aus Genesis 22,14 hervorgeht; sie wussten vielmehr nicht, was dieser Name vollinhaltlich und umfassend bedeutet.
Das ist nicht verwunderlich. Wissen wir alles über Gott, nur weil wir die Namen kennen, mit denen ER in der Heiligen Schrift genannt wird? Kennen wir wirklich die Natur und den Charakter Jahwes vollständig?
Johannes 8,58:
„Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham ward, bin ich!“
Wissen wir alles darüber?! Kennen wir Ihn und sein Wesen vollständig? Verstehen wir alle Eigenschaften Gottes? Natürlich nicht.
Der HERR (Jahwe oder YHWH) scheint in der Geschichte des Exodus auf Gottes höchste Macht und Autorität hinzuweisen, mit der ER in die Geschichte der Menschheit eingreift. Eingreifen ist mehr als Gottes Wirken durch vorsorgliche Mittel, um seinen Willen zu verwirklichen. Es ist ein direktes Handeln Gottes, durch das ER Seinen Willen in der Geschichte, der Natur oder der Erlösung herbeiführt.
„Gottes Macht ist jene Eigenschaft, durch die Er bewirkt, was immer ihm gefällt.“ (Swinnock, George. The Blessed and Boundless God,p. 34, Kindle Edition)
Der Exodus ist eine Demonstration von Jahwes Macht, in eine Nation, in die Natur und in die Erlösung einzugreifen. So war es bei der Eroberung des Landes durch Josua. Gott hat die Sonne angehalten!
So wird es auch in der Endzeit sein.
Matthäus 24,29-30:
„Bald aber, nach der Trübsal jener Tage, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht mehr geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels in Bewegung geraten. Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen und werden des Menschen Sohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit."
Die Herausforderung, vor der wir stehen
Die meisten von uns haben in Zeiten gelebt, in denen wir Gott hauptsächlich durch Vorsehung, Umstände usw. wirken sahen und nicht durch direktes Eingreifen.
Deshalb drücken unser Glaube und unsere Gebete genau dies aus. Wir neigen dazu, unsere Gebete auf den menschlichen Bereich zu beschränken, in der Hoffnung, dass Gott vielleicht eine Veränderung herbeiführen könnte, die wir für unsere Nation als lebenswichtig erachten. Wir hoffen, dass dieser oder jener Führer Gottes Mann ist usw.
Aber ich glaube, die Zeit ist gekommen, in der wir eine umfassendere Offenbarung Gottes, wer Er ist, auf eine tiefere Weise als je zuvor erhalten müssen. Wir müssen Ihn so kennen, dass wir unerschütterlich und fest stehen, wenn die ganze Erde bebt.
Diese Art des Denkens hat mich dazu gebracht, bewusst vor dem HERRN zu harren und im Glauben daran festzuhalten, dass Er über Israels Notlage (sowohl über ihren inneren Zustand als auch über ihre schlimme Situation gegenüber ihren Feinden) steht.
Viele Propheten taten genau dies in schwierigen Situationen: Elisa, Jeremia und Hesekiel. Sie saßen voller Glauben vor dem HERRN, sie harrten auf Ihn, hielten an allem fest, was sie über Gottes Wesen, Macht und Wort wussten, und warteten darauf, dass Er eingreifen würde.
Beten in einer Zeit wie dieser
Jeschua lehrte seine Jünger, direkt zum Vater zu beten, damit Er Seinen Willen auf Erden durchsetzen möge.
„Wenn ihr betet, so sagt: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.“ (Lukas 11,2; NKJV)
Jesaja rief den HERRN an, einzugreifen:
„O dass Du doch den Himmel zerrissest! Dass Du herabstiegest! Dass die Berge vor Deiner Gegenwart erbebten – wie Feuer Reisig verbrennt, wie Feuer Wasser zum Kochen bringt –, dass Dein Name Deinen Feinden bekannt würde, dass die Völker vor Deiner Gegenwart erzittern! Als du furchtbare Dinge getan hast, die wir nicht erwarteten, bist du herabgestiegen, die Berge bebten vor deiner Gegenwart.“ (Jesaja 64,1-3)
Ein paar Verse später beklagt er, dass niemand (außer ihm selbst) Gott auf diese Weise anruft:
„Niemand ruft deinen Namen an oder macht sich auf, dich zu ergreifen; denn du hast dein Angesicht verborgen und uns dahingegeben in die Gewalt unserer Missetaten!“ (Jesaja 64,7)
Sollten wir uns ihm nicht anschließen und den Herrn bitten, dass ER eingreift?
Der Herr segne euch,
Ofer
In Konflikten wie der, in dem Israel auch jetzt wieder steht, hat Gott Beter benutzt, um die Entscheidung herbeizuführen, wie z.B. bei dem Kampf Israels gegen Amalek:
„Da kam Amalek und stritt wider Israel in Raphidim.“ (2 Mose 17,8)
Aber die Entscheidung in der Schlacht kam nicht durch Josua und die Männer, die mit dem Schwert kämpften – obwohl es wichtig war, dass sie kämpften.
Die Entscheidung fiel im Gebet.
„Und es geschah, wenn Mose seine Hand erhob, so hatte Israel die Oberhand, und wenn er seine Hand ruhen ließ, so hatte Amalek die Oberhand.“ (2 Mose 17,11)
Erst als Aaron und Hur Mose im Gebetskampf unterstützten, war der Sieg gesichert.
Und wenn wir beten wollen, dass Sein Wille geschieht – müssen wir Seinen Willen kennen:
„Wer sein Ohr abwendet vom Hören aufs Gesetz, dessen Gebet sogar ist ein Greuel.“ (Spr 28,9)
„Hören, hebr. sama, bedeutet: intelligent und aufmerksam zuhören mit der Absicht, Gehorsam zu sein“. (JFB)
Um Seinen Willen zu kennen, ist es notwendig, dass wir Seinem Willen aus dem Studium Seines Wortes und dem Harren auf IHN erfahren.
Wir können beten
Gott hat immer wieder die Zuverlässigkeit Seines Wortes betont („Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich“ (Lk 1,37) – auch wenn es für uns noch so schwierig erscheint. Und auch wenn es jetzt schon fast 2000 Jahre dauert, gilt:
Gott wird Israel Buße schenken! Er wird den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen.
Gott wird Israel von seiner Hauptsünde überführen, die alle anderen Sünden einschließt: die Ablehnung seines Sohnes, ihres Königs und Retters!
Wir können beten
Wir können beten
"Gott steht auf; so werden seine Feinde zerstreut, und die ihn hassen, fliehen vor ihm… Die Gerechten aber freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen. Singet Gott, lobsinget seinem Namen! Macht Bahn dem, der durch die Wüste einherfährt; er heißt HERR. Freuet euch vor ihm! ... Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt er unsere Last; Gott ist unsere Rettung. – Sela. Gott ist für uns ein Gott rettender Taten, und der HERR, unser Gott, hat Auswege aus dem Tod… In den Versammlungen preiset Gott, den Herrn, ihr aus Israels Quell! … Zerstreue die Völker, die gerne Krieg führen… Verehrungswürdig bist du, o Gott, in deinem Heiligtum! Der Gott Israels verleiht seinem Volk Macht und Stärke. Gepriesen sei Gott! “ (Psalm 68,2.4-5.20-21.27.31b.36)
„In der Nähe von Jericho sah Josua plötzlich einen Mann vor sich stehen, der ein gezogenes Schwert in der Hand hielt.. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden? Er sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des HERRN und bin jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach zu ihm: Was sagt mein Herr seinem Knecht? Und der Fürst über das Heer des HERRN sprach zu Josua: Zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn die Stätte, darauf du stehst, ist heilig.“ (Josua 5,13-15)
„Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen gesetzt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter.“ (Jes 55,4)
„Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus als Sieger und um zu siegen.“ (Offenb 6,2)
Ehe wir anfangen zu beten, ist es wichtig, dass wir uns bewusst machen zu wem wir beten: Unser Herr Jesus Christus ist „der Fürst über das Heer des HERRN“. Er führt Sein Volk zum Sieg über alle Seine Feinde. ER ist unsere Rettung, ER trägt Tag für Tag unsere Last. Unser Glaube an diese Wahrheit wird sichtbar, wenn wir uns von Herzen vor Ihm freuen und Ihn in unseren Versammlungen preisen! Es gibt in Seiner Gegenwart keinen Raum für Depression, Niedergeschlagenheit oder Entmutigung. Er hat für uns gesiegt, und Er „verleiht seinem Volk Macht und Stärke“.
Es ist gut, wenn wir alle, die Gemeinde Jesu im Land, uns jeden Tag neu bewusst machen, wem wir dienen. Wir dienen Jesus, dem Sieger über jede Macht der Finsternis, der uns auch befähigt, Seine guten Pläne Tag für Tag umzusetzen.
Wir können beten
Die Bibel sagt uns, dass das Schicksal der Nationen von ihrer Reaktion auf Gottes Pläne zur Wiederherstellung Israels abhängt.
Wohin bewegen sich die Nationen zur Zeit?
„Rüstungsdeals der Regierung: Waffen für Katar, aber nicht für Israel?
Die Bundesregierung hat nach BILD-Informationen israelische Kaufanfragen für verschiedene Waffen weiter aufgeschoben. Genehmigt wurden dagegen Verkäufe schwerer Waffensysteme an das Emirat Katar – einen der wichtigsten Unterstützer der Terrorgruppe Hamas.
Israelische Anfragen noch unbeantwortet
Bereits im vorigen Jahr hatte die israelische Regierung den Kauf mehrerer Tausend Stück Munition für ihre Hauptkampfpanzer angefragt, dazu kamen weitere Anfragen auch anderer Rüstungsgüter.
Doch nach BILD-Informationen aus Sicherheitskreisen hat Berlin noch immer keine Entscheidung über den Verkauf getroffen.
Für den jüdischen Staat, der derzeit an mehreren Fronten gegen die Terrorgruppen Hamas und Hisbollah kämpft, ist der Bezug bestimmter Rüstungsgüter aus dem Ausland besonders wichtig.
Erst vor einigen Tagen hatte der britische Außenminister David Lammy (52) bekanntgegeben, dass das Vereinigte Königreich den Waffenverkauf an Israel einschränkt.
Deutsche Waffen für Hamas-Unterstützer
Einem anderen Land im Nahen Osten gewährt die Bundesregierung hingegen den Verkauf schwerer Waffen – dem Emirat Katar.
Im ersten Halbjahr 2024 genehmigte die Bundesregierung Waffenverkäufe im Wert von knapp über 100 Millionen Euro an die Herrscher in Doha, die wohl wichtigsten Unterstützer der Terrororganisation Hamas…
Dass die Bundesregierung nun ausgerechnet an jenen Staat Waffen verkauft, der seit Jahren die Hamas-Führung beherbergt, sei ungeheuerlich, kritisiert Remko Leemhuis, Direktor des American Jewish Comittee in Berlin: 'Es sei auch noch einmal daran erinnert, wie diese Leute den antisemitischen Massenmord am 7. Oktober in Katar gefeiert haben', so Leemhuis zu BILD.
Der jüdische Staat hingegen werde bei seiner militärischen Selbstverteidigung alleingelassen.
'Diesen Vorgang sollte jeder im Hinterkopf haben, wenn deutsche Politiker das nächste Mal die Staatsräson aufrufen und die besondere deutsche Verantwortung für die Sicherheit Israels betonen', so Leemhuis.
„Deutschlands stilles Waffenembargo gegen Israel: Die meisten Waffenanfragen bleiben unbeantwortet
Während die Waffenverkäufe an Israel von 400 Millionen Euro auf nur 14 Millionen im Jahr 2024 sinken, genehmigt Berlin den Verkauf von Waffensystemen an Katar trotz Unterstützungsbekundungen für Israels Krieg…
Deutschland hat israelische Waffenanfragen abgelehnt, stimmt aber dem Verkauf von Waffensystemen an Katar zu…“
https://www.ynetnews.com/article/hygk0o4p0
„Die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem
Die Bibel spricht deutlich von einem Konflikt in den letzten Tagen vor der Ankunft des Messias zwischen den Nationen der Welt und dem Gott Israels, in dem die physische Stadt Jerusalem eine zentrale Rolle spielt. Dieser Konflikt erreicht seinen Höhepunkt, wenn das jüdische Volk (zumindest teilweise) in das Land zurückgeführt wird und die Nationen gegen Jerusalem 'versammelt' werden (Sacharja 12-14). Dabei sagt die Bibel sehr deutlich, dass es der Herr ist, der die Nationen versammelt, um gegen Jerusalem zu kämpfen (Sach 14,2), und es ist der Herr, der gegen diese Nationen kämpft – Sach 14,3).
Es scheint, dass wir uns diesem Szenario schnell nähern.
Die internationale politische Dynamik zur Schaffung eines palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als Hauptstadt hat eine neue Ebene erreicht. Die jüngste Entwicklung besteht darin, dass die Arabische Gruppe in der UN, vertreten durch Syrien, die Bewegung der Blockfreien Staaten (NAM) und die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), vergangene Woche, am 9. September einen Brief an das Präsidium der Generalversammlung (GA) geschickt hat, in dem sie um eine 'rasche Wiederaufnahme' der zehnten Sondersitzung der GA bittet, 'um den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, dringende Folgemaßnahmen zum Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zu den rechtlichen Folgen der Politik und Praxis Israels in den besetzten palästinensischen Gebieten zu erwägen…'. Sie schlugen vor, 'die Sitzung am 17. September 2024 wieder aufzunehmen und am 18. September 2024 Maßnahmen zu ergreifen, um diese dringende Angelegenheit zu behandeln'…
Das ‚besetzte palästinensische Gebiet‘ umfasst die Altstadt von Jerusalem und ihre Umgebung, Judäa und Samaria sowie den Gazastreifen…
Das Gutachten des IGH wurde von mehreren Richtern des Gerichts selbst stark kritisiert. Die Vizepräsidentin des IGH, Richterin Julia Sebutinde, schrieb in ihrer abweichenden Meinung, dass das Gutachten des IGH eine einseitige rechtliche und historische Darstellung übernommen habe. Infolgedessen ignoriere es die konkurrierenden Souveränitätsansprüche auf das Gebiet des ehemaligen britischen Mandats Palästina und die Sicherheitsbedenken Israels. Laut der Haager Initiative für Internationale Zusammenarbeit (thinc.) ist das Gutachten zutiefst fehlerhaft und sollte nicht gebilligt werden…
Eine Entscheidung, Israel zum Verlassen dieser Gebiete aufzufordern, bedeutet praktisch eine Forderung zur Jerusalems und sowie die Abgabe Judäas und Samarias an die Feinde Israels – der Verzicht auf Israels biblische und historische Heimat.
Die Bühne ist damit bereitet für einen großen Zusammenstoß zwischen Israel und den Vereinten Nationen, bei dem das Recht des jüdischen Volkes, in der Stadt Jerusalem zu leben, eine zentrale Rolle spielen wird.
Beten Sie für die Staats- und Regierungschefs der Welt, die zur Eröffnung der 79. Sitzung der Generalversammlung in New York sein werden, dass sie weise handeln.“
https://mailchi.mp/c4israel/the-nations-are-gathering-against-jerusalem?e=4616c7b43c (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung EdP)
Wir können beten
In unserem Land findet zunehmend ein Kampf um die Einhaltung biblisch-christlicher Grundwerte statt.
Unser Land braucht Personen in Regierungsverantwortung, die in Gerechtigkeit und Gottesfurcht handeln wollen.
In der derzeitigen Landesregierung in Brandenburg sind Politiker aus SPD, CDU und den Grünen vertreten.
Wir können beten
Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!
Heinz-Jürgen Heuhsen