Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Liebe Mitbeter,
wir sind dankbar, dass Ofer Zeit hatte, sein Verständnis zum Beten in dieser Situation etwas ausführlicher weiterzugeben und anschließend 4 Gebetsbereich zu benennen. Weil einige der Gedanken von unserem gewohnten Verständnis etwas abweichen – z.B. die Aussagen zu Jesaja 9,5-6 – möchten wir euch ermutigen, diese Ausgabe des Gebetsalarms in Ruhe durchzuarbeiten, damit der HERR uns alle in unseren Herzen ansprechen kann.
Möge der Herr uns dazu „mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht“ erfüllen. (Kol 1,9)
Ofer schreibt:
Beten für Israel während des Gaza-Krieges
Die meisten der heute lebenden Christen im Westen haben die Schrecken des Krieges (wie etwa im Zweiten Weltkrieg) nie erlebt.
Daher fällt es ihnen schwer, in derartige Szenarien hineinzubeten, wie wir sie im aktuellen Krieg in Israel erfahren und sehen. Diejenigen, die so lange im Frieden gelebt haben, neigen dazu, nicht zu verstehen, wie böse das Böse wirklich ist.
Leider haben wir, die wir in Israel aufgewachsen sind, mehrere Kriege erlebt. Einige von uns sind für ihr ganzes Leben davon gezeichnet – darunter auch viele, die gerade den Horror des 7. Oktober erlebt haben.
Wir täten gut daran, uns an die Unerbittlichkeit unserer Feinde zu erinnern und sie zu verinnerlichen:
Heute Freitag, 3. November, US-Außenminister Blinken wieder in Israel
„Blinken eröffnet eine diplomatische Schlacht wegen des Gaza-Krieges; US-Präsident Biden fordert von Israel eine ‚Pause', um ‚Gefangene‘ herauszuholen
...
US-Außenminister Blinken kommt am Freitag (3. November) schon wieder nach Israel. Er wird sich für die Evakuierung von mehr Ausländern aus dem Gazastreifen und für mehr humanitäre Hilfe für das Gebiet einsetzen. Er wird Israel drängen, die von jüdischen Siedlern ausgeübte Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland einzudämmen. Und er wird betonen, wie wichtig es ist, die Zivilbevölkerung zu schützen - auch wenn die US-Regierung Israel noch nicht für die Angriffe kritisiert hat, die nach unbestätigten Behauptungen der Hamas Tausende von Zivilisten im Gazastreifen getötet haben...
Am Mittwoch sagte US-Präsident Joe Biden, er sei der Meinung, dass es eine humanitäre ‚Pause‘ im Krieg zwischen Israel und der Hamas geben sollte, um ‚Gefangene‘ herauszuholen... Biden fügte hinzu, dass viel getan werden müsse, um ‚den Fluss kritischer humanitärer Hilfe in den Gazastreifen deutlich zu erhöhen‘.
Biden wird auch ein neues Element in die Prioritätenliste der USA aufnehmen: die Notwendigkeit für Israel und seine Nachbarn, sich Gedanken darüber zu machen, wie ein Gazastreifen nach dem Konflikt aussehen wird, wer ihn regieren wird, wie er sicher gemacht werden kann und wie ein unabhängiger palästinensischer Staat gegründet werden kann... er sprach von der Möglichkeit, dass eine wiederbelebte Palästinensische Autonomiebehörde und vielleicht arabische Staaten und internationale Organisationen eine wichtige Rolle im Gazastreifen nach dem Konflikt spielen könnten...
Der Krieg wurde am 7. Oktober ausgelöst, als etwa 3.000 Terroristen unter Führung der Hamas auf dem Land-, Luft- und Seeweg aus dem Gazastreifen über die Grenze nach Israel eindrangen und unter dem Schutz einer Flut von Tausenden von Raketen, die auf israelische Städte abgefeuert wurden, etwa 1.400 Menschen töteten.
Die überwiegende Mehrheit der Menschen, die bei der Eroberung von Grenzgemeinden durch die Terroristen der Hamas getötet wurden, waren Zivilisten - darunter Babys, Kinder und ältere Menschen. Ganze Familien wurden in ihren Häusern hingerichtet, und mehr als 260 Menschen wurden bei einem Festival im Freien abgeschlachtet, viele von ihnen inmitten grausamer Brutalität der Terroristen. Darüber hinaus wurden mehr als 240 Menschen aller Altersgruppen entführt und als Gefangene nach Gaza zurückgebracht.
In den Wochen seit dem Massaker haben die Hamas und andere Terrorgruppen Israel weiterhin mit Raketen beschossen, auch vom Libanon im Norden, was zu weiteren Toten und Verletzten führte. Mehr als 200 000 Israelis wurden aufgrund des Raketenbeschusses vertrieben, und mehr als eine Million mussten sich häufig in Luftschutzkellern in Israel in Sicherheit bringen.“ (Übersetzung, Bearbeitung und Hervorhebung EdP)
Wir können beten
„Gott aber sei Dank, der uns allezeit in Christus triumphieren lässt und den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an jedem Orte offenbart!“ (2 Kor 2,14)
Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!
Heinz-Jürgen Heuhsen
Freitag: US-Außenminister Blinken in Israel
Wir glauben, dass wir in den Tagen vor der Rückkehr Jesu auf diese Erde leben.
Als Jesus zum ersten Mal auf der Erde war, stellten IHM die Jünger eines Tages die Frage: „Woran können wir erkennen, dass du wiederkommst?“ (Mt 24,3)
Ein Hinweis, den Jesus Seinen Jüngern gab, lautete:
„Wenn der Menschensohn kommt, wird es sein wie zur Zeit Noahs.“ (Mt 24,37)
Wie war es zur Zeit Noahs?
„Die Menschen auf der Erde waren völlig verdorben. Alles, was aus ihrem Herzen kam, ihr ganzes Denken und Planen, war nur böse allezeit.“ (1 Mose 6,5)
Liebe Mitbeter,
was bedeutet es, in diesen Tagen an der Seite Israels zu stehen?
Halten wir es aus, über ein paar Dinge auch nur zu lesen, die die Menschen in Israel tatsächlich erlebt haben und nun täglich erfahren und auf ihren Bildschirmen anschauen müssen?
Wir möchten hier als Beispiel eine der Nachrichten wiedergeben, die die israelische Öffentlichkeit inzwischen erfahren hat, und die wir der „Carolin Glick Show“ entnommen haben:
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